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ChEcKaMaN Offline

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27.03.2009 10:22
Teheran will doch über Afghanistan reden: Iran auf Konferenz in Den Haag vertreten Zitat · antworten

Der Iran hat seine Teilnahme an der für Ende März in den Niederlanden geplanten Afghanistan-Konferenz zugesagt. An der Konferenz zur Zukunft des Landes am kommenden Dienstag in Den Haag wollen neben UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Außenminister der NATO und zahlreicher weiterer Staaten teilnehmen. Allerdings sei noch nicht klar, auf welcher Ebene der Iran bei der Konferenz vertreten sein werde, sagte ein Sprecher des iranischen Außenministeriums laut Medienberichten in Teheran.

Afghanistan ist eines der wenigen Länder, in dem der Iran und die USA gemeinsame Interessen und gemeinsame Feinde haben: Beide Länder sind gegen die radikal-islamischen Taliban und unterstützen die Regierung von Hamid Karzai. Der iranische Außenminister Manouchehr Mottaki hatte vergangene Woche während eines Besuchs in Afghanistan bereits eine mögliche Teilnahme seines Landes signalisiert. "Der Iran hat stets eine positive und konstruktive Rolle bei der Unterstützung Afghanistans gespielt", hatte er gesagt.

Gelegenheit für Annäherung
Die Haager Konferenz böte den Außenministern beider Seiten eine Gelegenheit, nach drei Jahrzehnten der Eiszeit eine Entspannung in ihren Beziehungen einzuleiten. Der neue US-Präsident Barack Obama hatte vergangenen Freitag in einer Botschaft zum iranischen Neujahrsfest angeboten, ein neues Kapitel zu beginnen. Der oberste iranische Führer, Ayatollah Ali Khamenei, hatte allerdings erklärt, dafür seien zunächst einmal grundlegende Änderungen aufseiten der USA nötig.

Die Konferenz geht auf eine Initiative von US-Außenministerin Hillary Clinton zurück. Es soll nach Wegen gesucht werden, wie die Kämpfe in dem Land am Hindukusch beigelegt werden können. Mttaki sagte der halb-offiziellen Nachrichtenagentur FARS, für den Afghanistan-Konflikt müsse eine regionale Lösung gefunden werden. Sein Land sei bereit, den Nachbarn beim Vorgehen gegen die wachsende Gewalt der radikal-islamischen Taliban zu unterstützen. Ziel sei es, für Frieden und Stabilität in der Region zu sorgen. Zuvor hatte Mottaki den USA ein Scheitern in Afghanistan vorgeworfen.

US führt seit 2001 Krieg gegen Taliban
US-geführte Truppen führen dort seit 2001 Krieg gegen die Taliban. Ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die Gewalt in dem Land nimmt beständig zu, es sind immer mehr Opfer unter Zivilisten und den Koalitions-Truppen zu beklagen. Derzeit wägt die US-Regierung mehrere Optionen zur Änderung ihrer Afghanistan-Strategie ab. Am Freitag sollen dazu Einzelheiten bekannt werden.

Die USA und der Iran unterhalten keine diplomatischen Beziehungen. Die USA werfen der Islamischen Republik vor, Atomwaffen bauen zu wollen und den Terrorismus zu unterstützen. Der Iran weist dies zurück.

Angefügte Bilder:
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