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 Dies und Das
ChEcKaMaN Offline

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19.06.2009 08:22
20.000 Vista-Kartons mit Unterschrift von Bill Gates Zitat · antworten

20.000 Vista-Kartons mit Unterschrift von Bill Gates
Wer für sein Upgrade von Windows XP auf Windows Vista den gewissen Hauch von Chefität haben will, kommt derzeit beim Online-Händler Amazon auf seine Kosten. Dort bekommt man nämlich ein Microsoft Windows Vista Ultimate Upgrade in der streng auf 20.000 Stück limitierten „Signature Edition“, sprich mit einer Unterschrift von Bill Gates. Autogrammgeberische Höchstleistung, oder?

Grund zum Zweifeln hat man da allemal, denn weder auf der Amazon-Webseite noch bei Microsoft findet man eine Erklärung, wie die 20.000 Gates-Unterschriften auf die Vista-Kartons gelangt sind - es heißt aber auch nicht explizit, dass er sie selbst unterschrieben hätte. Im Vergleich zur biederen Standard-Edition kostet die Autogrammversion aber zehn Dollar mehr, und die würde Microsoft doch nie und nimmer grundlos verlangen... Auf der Verpackung befindet sich jedenfalls ein in Sonntagsschrift gemaltes Autogramm von Bill Gates und ein Aufkleber mit einer Nummer xxxxx von 20.000. Letzteres bezeichnet die Auflage dieser edlen und sowieso ur-persönlichen „Signature Edition“ und impliziert zugleich, dass es sich bei jedem Exemplar um ein einzigartiges,
ja ein absolut unverwechselbares handelt.

Nun, wir wissen zwar nicht exakt, wie schnell Bill Gates seinen Namen schreiben kann, rechnet man allerdings damit, dass er ihn 12 Mal in der Minute hinkriegt (immerhin sieht die Unterschrift auf der Packung aus, als hätte man sie mit Kalligrafie-Besteck gemalt), so würde Herr Gates exakt 27,77 Stunden mit der Non-Stop-Unterfertigung der 20.000 Vista-Verpackungen zubringen - die Zeit, die er braucht, um den sorgfältig unterzeichneten Karton wegzulegen und sich von einem Schreibtischdiener einen neuen geben zu lassen, mitgerechnet.

Hut ab, wenn er sich tatsächlich die Zeit genommen hat, so oft BG hinzukritzeln. Andererseits: Die 20.000 Verpackungen mit den je 10 Dollar Aufpreis bringen 200.000 Dollar Gewinn ein, woraus sich für Herrn Gates (immerhin hat ja er die ganze Arbeit am Hals) theoretisch ein Stundenlohn von 7.202,01 Dollar ergibt (ohne Steuern). Das ist beachtlich, denn bei Microsoft ist Bill Gates offiziell als „Chief Software Architect“ angestellt und verdient dort (nur) 620.000 Dollar im Jahr.

Bis Oktober 2006 hat Microsoft von Windows XP eine Milliarde Exemplare verkauft. Wenn das mit Vista genauso funktioniert, bräuchte Gates nur, sagen wir, 100.000 Exemplare im Jahr zu unterschreiben (dauert im Non-Stop-Verfahren höchstens eine Woche, mit zwei Schreibtischdienern vielleicht sogar kürzer) und er könnte die anderen für sich hackeln lassen und hätte genug Zeit, um von Haus zu Haus zu gehen und den Leuten ein Autogramm auf ihre Vista-Verpackung samt persönlicher Widmung (vielleicht mit „Vielen Dank für deine hart verdiente Kohle“) zu geben – aber das wäre ja dann eine Geschäftsschädigung der übelsten Sorte, oder?

Naja, selbst wenn Billy-Boy nicht zur Feder gegriffen haben sollte und seine einmalige Unterschrift einfach ver-20.000-fachen ließ, dürfte man ihm für die dann etwas irreführende Bezeichnung der Signature Edition nicht allzu böse sein. Schließlich ermöglicht SEIN Windows die Tastenkombis Str+C und Strg+V und komisch wär's, tät' gerade er sie nicht nutzen. Oh ja, wir sind alle Windows-Sklaven...

Übrigens: Windows Vista wird bei uns ab 30. Jänner 2007 in den Läden stehen, das neue Office-Paket, Office 2007, kommt am 1. Februar. In Österreich sind - soweit bekannt - keine Autogramm-Vistas geplant.




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