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 Dies und Das
ChEcKaMaN Offline

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27.03.2009 13:19
Bambus erobert den Innenraum Zitat · antworten

In Asien ist er sowieso schon lange Kult, bei uns sind vor allem die massiven Möbel aus den Bambusrohren seit langem beliebt, und jetzt erobert die umweltfreundliche Wunderpflanze „Bambus“ auch die Inneneinrichtung: Parkettböden, Treppen, Küchen, Wand- und Deckenverkleidungen – der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.Bambusmöbel sind meist schon auf den ersten Blick als solche gut erkennbar. Charakteristisch sind die runden Bambusrohre, aus denen Betten, Sessel und Tische gefertigt sind. Nicht nur platzmässig dominieren sie einen Wohnraum, auch der ganz eigene asiatische Möbel-Stil muss den persönlichen Geschmack treffen.

Sanft wie Seide, hart wie Stahl…
Ganz anders verhält es sich mit dem jüngsten „Bambus-Trend“, denn der ist einfach nur schön, stilmäßig wandelbar und daher überall gut einsetzbar. „Bambus im Innenausbau“ heißt der neue Wohnstil, der sich zurzeit bei unseren deutschen Nachbarn mehr und mehr an Beliebtheit erfreut. Der große Unterschied zum bekannten Möbeldesign: Bei den Möbeln passt sich die Form dem Bambus an, bei dem neuen Einrichtungsstil für gehobene Ansprüche passt sich der Bambus dem jeweils gewünschten Einrichtungsstil an. Ob im klassischen Design, geradlinig, traditionell oder modern minimalistisch, der Bambus erfüllt alle Ansprüche. Egal aber in welcher Stilrichtung, edel und besonders wirkt er aufgrund seiner schimmernden, warmen Farbtönungen immer und ist daher, gute Qualität und Verarbeitung vorausgesetzt, leider auch immer nicht ganz billig.

Dafür punktet Bambus aber gleich mit einer Reihe von Eigenschaften, die ihn im Alltag besonders pflegeleicht und strapazierfähig machen. „In einem Drucktest an der Technischen Universität Eindhoven in den Niederlanden bestand Bambus gegen Ziegel und Beton. Im Reißtest zeigte Bambus die gleiche Festigkeit wie Baustahl. Diese Härte, verbunden mit Elastizität und Langlebigkeit bei natürlicher Anmut macht Bambus zu einem hochinteressanten Stoff für den Innenausbau“, so Götz Schmitt von „Elephant Bambusprodukten“.

Das Bambus-Parkett
Weich und sanft in der Ausstrahlung, aber ganz hart im Nehmen ist daher auch ein Bodenbelag aus Bambus. Bedingt durch die extreme Rohdichte, Härte und Elastizität reagiert Bambus-Parkett sehr unempfindlich auf Belastung und Licht. Zudem ist Bambus antistatisch und extrem pflegeleicht. Der Boden kann ganz einfach mit Staubsauger und Besen oder auch feucht gereinigt werden.

Optisch weist das Bambus-Parkett eine besonders feine und exklusive Charakteristik auf. Ganz nach persönlichen Vorstellungen und Wünschen kann das Parkett geölt, mit Wachs behandelt oder versiegelt werden. Selbst in punkto Langlebigkeit schlägt der Bambusboden z.B. das exklusive Eichenparkett, das sich schneller abnutzt als Bambusböden.

Aber selbst wenn der Zahn der Zeit irgendwann auch an der „härtesten Pflanze der Erde“ genagt hat, kann, ebenso wie beim herkömmlichen Parkett, durch Abschleifen und Ölen ein erfolgreiches „Boden-Lifting“ durchgeführt werden.

Gut für Heimwerker: Bambusplatten, die es in unterschiedlichen Ausführungen und Größen gibt, sind leicht zu verlegen.

Bambus in Küche und Bad
Wie bei fast allen Produkten ist auch bei Bambus die Qualität ausschlaggebend. Denn nur die Verwendung hochwertiger und ausschließlich natürlich behandelter Bambuspflanzen garantiert, dass die besonderen Eigenschaften dann auch voll und jahrzehntelang zum Tragen kommen können. Billige Kompromisse zahlen sich hier nicht aus.

Das bezieht sich nicht nur auf „Äußerlichkeiten“ des allgemeinen Erscheinungsbildes. So quillt etwa hochwertiger Hochlandbambus aufgrund seiner extrem dichten Zellstruktur bei Feuchtigkeit kaum auf, noch bilden sich Spalten in trockener Luft und damit ist Qualitäts-Bambus dem traditionellen Holz ein gutes Stück voraus.

Im Wohn-Alltag bedeutet das, dass Bambusplatten bedenkenlos feucht gewischt werden können und auch für Küchen und alle Nassbereiche gut geeignet sind. Ob als Massivplatten, als Profile, als Paneele oder als Sonderanfertigungen, ein Ende der Einsatzmöglichkeiten scheint nicht abzusehen.

Besonders gerne wird Bambus mittlerweile auch mit Edelstahl in der Küche, mit Granit im Bad oder mit Glas im Wintergarten kombiniert.

Schön für das Auge, gut für das grüne Gewissen
Von der Optik her fast gleich, von den Eigenschaften in so manchem überlegen, ist der Bambus aber trotz alledem kein Holz, sondern ein Gras. Bambusgras wird als die schnellst wachsende Pflanze der Erde bezeichnet und kann allein an einem Tag bis zu einem Meter wachsen. „Keine andere Nutzpflanze schlägt derart viele Rekorde“, urteilt daher auch Walter Liese aus Hamburg, der als einer der weltweit renommiertesten Experten auf dem Gebiet der Baumforschung gilt.

Bambuspflanzen sind ein nachwachsender Rohstoff. Die Biomasse in den Bambuswäldern vergrößert sich jährlich um 30 Prozent, während es europäische Laubwälder im Vergleich dazu nur auf 2 bis 3 Prozent bringen. Zusätzlich gut für die Umweltbilanz: Als schnell wachsende Ressource benötigt Bambus während seines Wachstums nur wenig Energie. Darüber hinaus produziert Bambus mehr Sauerstoff und bindet mehr CO2 als Bäume und schützt nicht zuletzt mit seinem verzweigten Wurzelsystem den Boden vor Erosion.





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